Ersti-Tage

Liebe Erstis, wir möchten Euch herzlich an Eurer neuen Hochschule begrüßen. Wir wünschen Euch einen erfolgreichen Start ins Studium und eine wundervolle Zeit an der HTWK und in Leipzig. Bevor Euer Semester richtig startet, möchten wir Euch schon heute mit wichtigen Informationen versorgen. Der StuR aund die Fachschaftsräte versuchen Euch mit den Programm zu den Ersti-Tagen den Einstieg ins Studium zu erleichtern.

Viele weitere Tipps und Anlaufstellen findet Ihr auch auf unserer Webseite. Wenn Ihr Fragen oder Probleme habt und nicht weiter wisst - sind wir jederzeit für Euch da! Schreibt uns einfach. Wir freuen uns auf Euch!

Programm zu den Ersti-Tagen

Euch erwartet in diesem Jahr vom 23. bis 25. Oktober ein buntes Programm, um einander, die Hochschule und die Stadt Leipzig besser kennenzulernen.

In der App zu den Ersti-Tagen findet Ihr alle Programmpunkte. Die organisierten Info-, Vernetzungs- oder Kennenlernveranstaltungen  reichen von der (digitalen) Immatrikulationsfeier, über Touren durch Leipzig, bis hin zu Lasertag. Da ist sicher für jede*n was dabei!

Anmeldung für die Veranstaltungen

Zur Anmeldung schreibt ihr einfach eine Mail an erstitage20 (at) web.de mit eurem Vornamen, Nachnamen und dem Namen der Veranstaltung. Die Anmeldung beginnt am 19.10. - 12.00 Uhr und endet am 23.10.2020 - 15.00 Uhr.

Wichtige Informationen im Überblick

Über den StuRa

Wir sind die gewählten Mitglieder des aktuellen StuRa-Plenums. Wir diskutieren und entscheiden fast alles, was Dich als Studierende*n der HTWK Leipzig betrifft.

Wenn sich die Tür zu unserem Büro im Geutebrück-Bau (Raum G101) öffnen lässt, kannst Du einfach hereinkommen. Zu unseren Sprechzeiten ist auf jeden Fall jemand für Dich da. Oder schreib uns einfach eine Mail an sprecherinnen (at) stura.htwk-leipzig.de.

Weitere Informationen unter www.stura.htwk-leipzig.de/ueber-uns.

Über die Fachschaftsräte

Die Fachschaftsräte sind die studentischen Vertretungen an den Fakultäten der HTWK. Sie wirken in verschiedenen Gremien mit und stehen Euch bei Problemen und Fragen jederzeit als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Besuch Deine Kommiliton*innen im Fachschaftsrat (kurz: FSR) im Büro oder schau auf der FSR-Webseite oder den Social Media-Kanälen vorbei.

Alle Informationen zu den einzelnen Fachschaftsräten findest Du unter www.stura.htwk-leipzig.de/fachschaftsraete.

Über die Ersti-Tage (EET)

Der StuRa organisiert wie jedes Jahr spannende Aktivitäten für Euch, um die HTWK, Eure Kommiliton*innen und die Stadt Leipzig besser kennenzulernen.

Beginn: Fr, 23. Oktober 2020

Ender: So, 25. Oktober 2020

Das Programm findet Ihr in der Ersti-App. Zur Anmeldung schreibt ihr einfach eine Mail an erstitage20 (at) web.de mit eurem Vornamen, Nachnamen und dem Namen der Veranstaltung. Die Anmeldung beginnt am 19.10. - 12.00 Uhr und endet am 23.10.2020 - 15.00 Uhr.

Riskanter Alkoholkonsum

Eine in der Öffentlichkeit viel diskutierte riskante Trinkgewohnheit ist das sogenannte Binge Drinking oder Rauschtrinken. Binge Drinking bedeutet, dass Sie bei einer Trinkgelegenheit vier (gilt für Frauen) bzw. fünf (gilt für Männer) und mehr alkoholische Getränke zu sich nehmen.

Wenn Sie bis zum Rausch trinken – auch wenn es nur gelegentlich vorkommt –, erhöht sich Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Während eines Rausches steigt außerdem die Gefahr eines Schlaganfalls sowie von Herzrhythmusstörungen.

Weitere potenzielle Folgen von riskantem Alkoholkonsum:

  • Ihr Gehirn wird geschädigt. Regelmäßiger und überhöhter Alkoholkonsum kann zu einer dauerhaften Schädigung des Gehirns (Schrumpfung des Hirngewebes) führen.
  • Die Wahrscheinlichkeit für Alkoholunfälle im Verkehr oder am Arbeitsplatz steigt mit zunehmendem Alkoholkonsum steil an.
  • Alkohol ist vielfach der Auslöser von Aggression und Gewalt gegen andere. Mehr als ein Viertel aller Gewalttäter steht nach polizeilichen Erkenntnissen unter Alkoholeinfluss. Als alkoholtypische Vergehen gelten Körperverletzung, Totschlag, Vergewaltigung, Kindesmisshandlung und häusliche Gewalt.
  • In alkoholisiertem Zustand riskieren Sie, selbst ein Opfer von Gewalt oder Verbrechen zu werden.
  • Aufgrund der betäubenden Wirkung von Alkohol kann es zu Verletzungen, Verbrennungen und Erfrierungen kommen.
  • Im Rausch steigt ebenfalls die Risikobereitschaft zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr.
  • Alkoholkonsum kann bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sehr gefährlich werden. Die Wirkung eines Medikaments kann aufgehoben  oder die des Alkohols um ein Vielfaches gesteigert werden. Die Folge können Herz-Kreislauf-Probleme oder Vergiftungen sein. Besonders gefährlich ist die Kombination von Alkohol mit psychisch wirkenden Medikamenten, vor allem Beruhigungsmitteln.

Weitere Informationen, welche unmittelbaren Auswirkungen die unterschiedlich hohen Blutalkoholkonzentrationen – also Promille – auf Ihren psychischen und körperlichen Zustand haben, finden Sie unter "Was passiert bei wie viel Promille?".

Weitere Informationen findest Du unter www.kenn-dein-limit.de.

Riskanter Drogenkonsum

Drogenkonsum ist nie ohne Risiko. Unter anderem besteht die Gefahr, abhängig zu werden. Zudem kann es sein, dass es dir schwerer fällt, deine Safer Sex-Strategie anzuwenden.

Diese Seite soll nicht dazu animieren, Substanzen zu konsumieren. Wenn du dich aber dazu entschieden hast, oder du bereits Drogen nimmst, dann findest du hier nützliche Informationen, wie du gesundheitliche Risiken reduzieren kannst und was du im Notfall tun solltest.

Safer Use

Beim Spritzen, Sniefen und Rauchen von Drogen können Hepatitis-Viren übertragen werden, beim Spritzen außerdem auch HIV. Um das Risiko zu minimieren, solltest du immer nur deine eigenen Konsumutensilien wie z. B. Spritzbesteck, Pfeifen, Sniff-oder Ziehröhrchen benutzen. Benutzte Utensilien nicht teilen oder weitergeben!

Risikominimierung

Null Risiko ist beim Drogenkonsum nicht zu haben. Wenn du Drogen nimmst, kannst du aber einiges dafür tun, um die Risiken so gering wie möglich zu halten: Informier dich über Wirkungen und Wechselwirkungen der Substanzen, die du nehmen willst, konsumier neue Substanzen möglichst nicht allein und sei vorsichtig beim Dosieren und Nachlegen.

Slamming

Slamming heißt wörtlich übersetzt „(zu)knallen“, aber auch „schlagen“ oder „niedermachen“. Slamming steht für den intravenösen Konsum von Chems, weil hier die Wirkung nach wenigen Sekunden „wie ein Knall“ eintritt. Geslammt wird innerhalb der Sex- und Partyszene, vor allem auf privaten Partys.

Drogen & Wechselwirkung

Wenn du verschiedene Drogen gleichzeitig oder in enger zeitlicher Abfolge konsumierst, sind gefährliche Wechselwirkungen bis hin zu Drogennotfällen möglich! Auch zwischen Drogen und Medikamenten kann es Wechselwirkungen geben, z. B. können Drogen die Wirksamkeit von Medikamenten senken oder Medikamente können die Wirkung von Drogen erhöhen.

Drogen & Safer Sex

Unter dem Einfluss von Substanzen (Drogen, Alkohol, etc.) kann es passieren, dass du Dinge machst oder Sachen geschehen lässt, die du nüchtern nicht tun und wollen würdest. Sex in Kombination mit Drogen wird auch als Chemsex bezeichnet. Kläre vorher ab, was ihr machen oder nicht machen möchtet und welche Safer-Sex-Methode ihr benutzt.

Was tun im Drogennotfall?

Ruf bei einem akuten Drogennotfall die 112! Vermeide die Wörter Drogen und Polizei, sondern sag z. B. „Bewusstlose Person, möglicherweise im Schockzustand“. Bleib bei der Person, bis der Rettungswagen kommt. Bei Atemstillstand können Beatmung und Herzmassage Leben retten.

Weitere Informationen unter www.iwwit.de/drogen.

Safer Sex

Tripper, Syphilis und Chlamydien sind Geschlechtskrankheiten, also sexuell übertragbare Infektionen (STIs). Nicht immer verursachen diese Symptome. Daher solltest du dich mindestens einmal im Jahr testen lassen. Geschlechtskrankheiten lassen sich gut behandeln. So wird auch eine Weitergabe an Sexpartner verhindert.

Schutz vor Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten werden beim Ficken oder Blasen übertragen, manche auch beim gemeinsamen Benutzen von Sexspielzeug. Kondome beim Ficken senken das Risiko einer Übertragung, schützen aber nicht vollständig.

Syphilis

Eine Syphilis verursacht oft keine Symptome, oder diese werden nicht erkannt, oder sie verschwinden wieder. Die Bakterien bleiben aber im Körper und können nach einiger Zeit schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Eine Syphilis wird durch einen Bluttest festgestellt. Man kann sie gut mit Antibiotika behandeln und heilen.

Tripper

Ein Tripper kann sich durch Jucken und Brennen bemerkbar machen. Am Schwanz sorgt er manchmal für Ausfluss. Häufig zeigt er gar keine Symptome – besonders, wenn er sich im Rachen oder Enddarm befindet. Ein Tripper lässt sich durch einen Abstrich oder Urintest feststellen und wird mit Antibiotika behandelt.

Chlamydien

Chlamydien zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Sie werden oft nicht bemerkt und führen vor allem zu Entzündungen der Harnröhre oder des Enddarms, treten aber auch im Mund- und Rachenraum auf. Sie werden durch einen Abstrich oder Urintest festgestellt und mit Antibiotika behandelt.

Weitere STI

Neben den bekannteren sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wie Syphilis oder Tripper gibt es noch eine Reihe weiterer Geschlechtskrankheiten, die beim Sex übertragen werden. Dazu gehören zum Beispiel Feigwarzen, Genitalherpes und Darmparasiten.

Sag's deinen Partner*innen

Wurde bei dir eine Geschlechtskrankheit festgestellt, solltest du möglichst deine letzten Sexpartner*innen informieren. Sie können sich dann ebenfalls testen und gegebenenfalls behandeln lassen. Außerdem wird so eine Wiederansteckung, der sogenannte "Pingpong-Effekt", und die Weitergabe an andere verhindert.

Weitere Informationen unter www.iwwit.de/geschlechtskrankheiten.